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Ein Jahr ohne Auto - nichts besondres in der Schweiz
In der Schweiz ist dies nicht unbedingt so ausergewöhnlich, nach meiner Feststellung bisher. Viele benutzen die öffentlichen Verkehrsmittel, und zwar Bus, Tram und Zug. Die Öffentlichen fahren nach meiner Erfahrung hier regelmässiger und zuverlässiger, was dazu beiträgt dass diese auch mehr akzeptiert werden. Inzwischen bin ich hier in noch nicht ganz einem Jahr soviel Zug gefahren, wie vorher in meinem Leben zusammen denke ich, aber auch nur, weil ich in meinem Jahr beim Bund regelmässiger Wochenendzugfahrer war... Meiner Meinung sind die Öffentlichen besser gewartet und insgesamt in einem besseren und annehmbareren Zustand als dies mir aus Deutschland so bekannt ist. Ja, auch hier habe ich schon paarmal auf der Zugfahrt stehen müssen, aber wenn ich mich zurückerinnere war dass bei den Zugfahrten zur Bundzeit (1998) gang und gebe... Klar, ab und zu vermisse ich das Auto schon, aber es wird immer seltener. Die Momenten sind z.b. grössere Einkäufe, dass war allerdings nur Anfangs so, da ich mich bzgl. den Einkäufen einfach so umgestellt habe, das ich öfters auf meinem Rückweg nach Hause am Migros (Supermarkt) vorbeigehe. Sonst fehlts hauptsächlich bei grösseren Shoppingtouren (Möbelshopping) - wo man ohne Auto nur schwer mehr als ein/zwei Möbelgeschäfte am Samstag besuchen kann. Und natürlich beim Abends ausgehen. Hier wird das Auto wohl am meisten vermisst, weil auch in der Schweiz fahren die Öffentlichen nur bis 0 oder 1 Uhr Nachts, je nachdem wo's hingehen soll. Dass ist natürlich nicht wirklich eine 'toll... more Sieben Monate ohne Auto und mit dem Flugzeug nach Nürnberg?
Aber ansonsten komme ich alleine wirklich Prima ohne Auto aus. Das Einkaufen neben der Arbeit machts direkt noch leichter. Man spart nicht nur Geld ohne Auto - man schont auch die Umwelt. Jetzt bin ich letztens fürs Wochenende nach Nürnberg geflogen, um mal wieder meine Verwandschaft zu besuchen. Eigentlich wollte ich Zugfahren, nachdem ich mich schon so daran gewöhnt hatte - musste jedoch feststellen, dass die Verbindung leider nicht so gut ausgebaut ist, wie man es sich wünschen könnte. Man kann es in meinem Bericht lesen - für die ca. 350 km Luftlinie habe ich das Flugzeug gewählt, das bei gleichem Preis mich weniger Zeit gekostet hat. Kurz vorneweg noch, der Klimavergleich Auto Flugzeug Zug Darüber habe ich nun etwas nach gedacht. Wieso ist eigentlich das Flugzeug für die gleiche Strecke genauso teuer wie die Bahn, und schneller noch dazu? Würde ein ICE diese Strecke Luftlinie fahren können, wäre er bei etwas mehr als 100km/h 3,5 Stunden unterwegs und käme mich schneller als ein Flug... Aber abgesehen davon - ein Zug transportiert mehr Passagiere als ein Flugzeug oder ein Auto - trotzdem ist er genausoteuer wie ein Flugze... more
July 6th, 2009
- 11:32 pm
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Kategorien: •-Deutschland •-Schweiz •-Auto, Bus und Bahn Unterwegs mit Bus & Bahn - ein Vierteljahr ohne Auto
So kam ich dann auch endlich mal dazu, ein Buch fertig zu lesen, welches ich schon längere Zeit mal abschliessen wollte. Insofern ist Bahn fahren dann auch effizienter als Auto fahren, da man die Zeit sinnvoll nutzen kann. Wer hier in der Schweiz dann doch mal auf ein Auto angewiesen ist, kann auch mobility.ch nutzen. Danke für den Tipp, Urs! SBB.CH vorbildlicher Service des Dienstleistungsunternehmes
Da ich in letzter Zeit soviel Bahn gefahren bin, wie noch nie in meinem Leben, muss ich darüber mal berichten. Direkt vergleichen mit dem Zustand in Deutschland kann ich es nicht, da ich zuletzt nur während meiner Bundeswehrzeit vor ca. 10 Jahren viel Zug gefahren bin. Denke aber mal, es hat sich wohl kaum viel verändert. In der Schweiz gibt es noch sowas wie die Bahncard 50, dies nennt man Halbtax. Lohnt sich auf jeden Fall, und allzu teuer ist es auch nicht. Der Preis beträgt aktuell ohne Vergünstigungen oder Bonusangebote 150 Franken. Sobald man einige Male mit dem Zug fährt, hat man die Kosten praktisch schon raus, und es gilt auch für Busfahrten und fast alles was man in der Schweiz öffentlich so fahren kann. Jetzt hatte ich das Problem, dass ich zwar ab 1.1.2009 mein Halbtax von der Post habe, aber für die Zeit meines Urlaubs und der Ausflüge ab Weihnachten bis Neujahr hatte ich kein Halbtax. Mag man sich nun fragen, lohnt es sich, dies zu lösen für die 7 Tage? (genau 1 Woche). Da ich wusste, ich wollte auch noch mal zwei oder drei Ausflüge machen in der Zeit, hab ich mich dafür entschieden. Am Bahnschalter der SBB stellte man auch prompt fest, dass ich ja schon im System bin (was ich vorher nicht wusste :). Der nette Mitarbeiter hat mich auch beraten und mir dann am 24.12. noch das Halbtax ausgestellt (man bekommt sofort ein provisorisches). Der Umtausch der kurz zuvor gelösten Karten in den halben Preis ging ohne Probleme und Kosten. Wie beraten habe ich mein selbst gekauftes Halbtax dann am 03.01.2009 bei der SBB zurückgegeben, da ich ja nun das Halbtax der Post nutzen kann. Es wurde von der SBB für das Halbtax welches ich mir gekauft habe nur die genutzte Zeit (die 7 Tage) berechnet, so dass ich für die eine Woche... more Rückblick - ein Monat ohne Auto trotz Umzug in die Schweiz
Auto verkauft! Abschied von meinem Opel Astra G 1.8 Sport
Der Verkauf des Autos am Wochenende ging problemlos über die Bühne. Mal sehen, wie lange ich diesmal ohne Auto aushalte ;) Eigentlich ist der Zeitpunkt etwas unbequem für mich, da ich ja eigentlich bald meinen Umzug vor der Tür habe. Dazu hätte ich mein Auto allerdings eh nicht wirklich benutzen können. Ein Grund zu dem Schritt war sicher, dass ich mir wohl besser direkt ein Auto in der Schweiz kaufe, bei dem die Schweizer MFK (Motorfahrzeugkontrolle - entspricht dem deutschen TÜV) direkt dabei ist. Vor allem kann ich dann noch ne Schweizer Versicherung abschließen - meine deutsche wollte ja eh nicht das Auto für eine Übergangszeit versichern. So, was bräuchte ich nun, um ein neues Auto in der Schweiz zu kaufen, und dort zuzulassen? Wenn ich hier schaue, dann wäre dafür notwendig: - Versicherungsnachweis einer Schweizer Versicherung - Aufenthaltsbewilligung (natürlich nur für mich als zugezogener Deutscher) Nunja, mal sehen wie es weitergeht. |
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