|
Aktuelle Finanzkrise 2008/2009 Weltwirtschaft am Wendepunkt?
Hat der Bürger selbst 2007 am Beginn der Finanzkrise noch wenig damit zu tun, und dachten die Europäer noch, sie seien kaum betroffen, sieht die Lage inzwischen ganz anders aus. Deutsche Autobauer haben die Produktion inzwischen schon zurückgefahren bzw. für Zeiträume ganz ausgesetzt. Neuwagen verkaufen sich nicht mehr, Bürger auf der ganzen Welt halten sich mit Ihren Ausgaben zurück. Viele, weil sie sowieso kein Geld übrig haben, und die, welche es haben, versuchen es möglichst in Sicherheit zu bringen. Jetzt rächt es sich für Deutsche Banken zum Teil, das Privatkundengeschäft jahrelang stiefmütterlich behandelt zu haben. Aber mit der Rettung der Banken ist es nicht getan. Die Krise hat die Realwirtschaft voll getroffen. Unternehmen welche treue Kreditnehmer waren, werden nicht mehr mit Krediten bedient. Der Mittelstand ist mit der Hauptleidtragende. Gerade hier müsste der Staat z.B. über die KfW die Wirtschaft jetzt stärken und zwar direkt den Unternehmen helfen, die insgesamt stabil dastehen. Viele dieser Mittelständischen oder kleineren Unternehmen gehen durch von Banken gekündigte Kredite unnötig in die Insolvenz. Das kostet dann Arbeitsplätze, die Leute haben kein Geld und können damit auch keine Nachfrage mehr im Binnenmarkt erzeugen. Der Staat muss die gestiegene Zahl an Arbeitslosen unterstützen, was wieder Zusatzkosten verursacht bei weniger Steuereinnahmen. Wenn hier nicht eingegriffen wird, ist der Teufelskreis nur ein Schritt entfernt! Eine Rezession wäre nicht schlimm, aber ein Eintritt in diese Art des Teufelskreises ist ... more Demokratie in Russland?
So gab sich der russische Präsident schon Ende 2004 das Recht, Gouverneure abzusetzten und zu ernennen, welche vorher gewählt werden konnten (Ähnlich dem deutschen Pendant Ministerpräsidenten). Mit allen Möglichkeiten wird versucht, die Macht der Kremelpartei 'Einiges Russland' zu halten bzw. auszubauen. Wackelkandidaten oder unangenehme Gouverneure werden einfach ausgetauscht. Wer legt sich schon mit einem Wladimir Putin an? Gemunkelt wird von schwarzen Listen im Kremel und Clans, die um die Vormacht in den einzelnen Regionen Russlands kämpfen. Um die Demokratie in Russland voranzutreiben, ist also noch viel Arbeit nötig. In den nächsten Jahren ist niemand an der Macht zu erwarten, der sich für diese Ideale einsetzten wird. Damit könnte man schon fast zu der Ansicht gelangen, dass Russland aktuell eher einer Diktatur gleicht. Denn, wie so häufig durch die Geschichte gelehrt, verbessert eine Ansammlung der Macht auf eine einzelne Person die Bedingungen für Freiheit und Frieden nicht wirklich. Zu hoffen bleibt bloss, dass diese Erscheinung temporärer Natur bleibt, und sich die Machthaber in bälde darüber klar werden, dass der Weg in eine echte Freiheit und Demokratie nur ein anderer sein kann. |
|
abonniere
meinen Newsletter und
erhalte alle meine Blogposts per E-Mail.
Kein WebTip, Buch-Tipp oder Empfehlung mehr verpassen.
Vom Urlaub bis hin zum Internetanbieter.
Erfahrungen, Reviews, aktuelle Berichte und Informationen
zu den Themen Freiheit, Geld und Gesellschaft.