www.esl.eu zensiert Killerspiele nach Bundestagswahl 2009
oder so könnte es tönen, falls die CDU/CSU die
Bundestagswahl 2009 gewinnt. Jede
Zweitstimme für die Piratenpartei ist wichtig, um die
Freiheit im Internet zu wahren und
Spielekillern keinen Nährboden zu lassen.
Sollte die grosse Koalition nach der Bundestagswahl 2009 fortbestehen, könnte Innenminister Wolfgang Schäuble womöglich seine Pläne umsetzen und das
Gamingportal http://www.esl.eu/ zensieren lassen. Spiele wie Counter-Strike dürfen dann in Deutschland nicht mehr gespielt werden, der Internetzugang wird zensiert oder die Teilnahme an solchen Spielen muss von den Providern unterbunden werden.
wählt keine Spielekiller, die Deutschlands Zukunft behindern
Zitate einiger
CDU/CSU und SPD Politiker zum Thema Killerspiele,
Quelle polit-bash.org Links zu den Quellen sind dort zu finden.
Thomas Strobl, CDU
(es geht um
die Ausweitung von Netzsperren auf sogenannte 'Killerspiele')
Wir prüfen das ernsthaft. Wir gehen nach Winnenden nicht zur Tagesordnung über. Wenn es einen Nachweis gibt, dass sich Killerspiele negativ auf das Verhalten Jugendlicher auswirken, dann kann das Internet kein rechtsfreier Raum sein.
Quelle: Gegenüber dem Kölner Stadt-Anzeiger, 18.06.2009 - Link
Günther Beckstein, CSU
Killerspiele sollten bei der Strafbewährung
in der Größenordnung von Kinderpornografie eingeordnet werden, damit es spürbare Strafen gibt.
Quelle: Zur Killerspieldebatte im Februar 2008, zitiert u.a. auf Link
Joachim Herrmann, CSU
Der Kriminologe Christian Pfeiffer hat bei unserer Expertenrunde in Berlin entsprechende Belege aus seinen und anderen Studien vorgelegt. Natürlich wird nicht jeder Spieler ein Gewalttäter. Aber
wenn Spiele auch nur zu einem bestimmten Prozentsatz ein höheres Maß an Jugendgewalt auslösen, dann ist das Grund genug, sie zu verbieten. In anderen Bereichen haben wir auch klare Verbote, ich denke an Kinderpornografie.
Quelle: Gegenüber der Zeit am 16.03.2009, Link
Joachim Herrmann, CSU
Ich spiele sie selbst nicht, aber ich habe sie mir intensiv angeschaut. Ich bin erschrocken, wie der Spieler zu brutaler Gewalt animiert wird.
Er wird ja selbst sozusagen zum Schwerkriminellen und bringt andere um, um zu Geld zu kommen oder um Punkte zu sammeln. Je grausamer der Mord, umso höher die Punktzahl.
Das brauchen wir nicht. Solche Spiele sind unerträglich.Quelle: Gegenüber der Zeit am 16.03.2009, Link
Heiko Maas, Spitzenkandidat der Saar-SPD, SPD
Ich glaube nicht, dass diese Welt Killerspiele oder Paintball-Schwachsinn braucht.
Quelle: Tagesschau-Chat-Transkript vom 6. August 2009 - Link
Thomas Jurk, SPD
Da ich auf meinem PC eher Skat spiele, kenne ich nicht alle PC-Games. Aber ich bin gegen gewaltverherrlichende Spiele.
Quelle: Im Wahl-Chat bei Freie Presse.de am 29.07.2009, Link
Leere Wahlversprechen der CSU zur Landtagswahl in BayernDie Zitate sprechen für sich. Dass diese Generation der Politiker nicht über unsere Spiele Bescheid weis, ist das eine, aber sie trauen sich zu, diese trotzdem zu beurteilen.
Situation zur Internetfreiheit in Europa und den USA
In Frankreich gibt es das neue
Three Strikes Law durchgesetzt von der Medien- und Musikindustrie, und zeigt damit, dass Europa geistig noch in der Bush-Zeit ist, während die USA sich unter Obama wandelt. Gerade erst wurde von
Obama die Netzneutralität durchgesetzt und damit entscheidende Weichen für die Zukunft des Internets gestellt.
aktuellste Tendenzen zur Piratenpartei vor der Bundestagswahl
Klarmachen zum ÄndernDonneker
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